Offizielle Homepage des Geschlechts der Hegglin Familie
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DER NAME HEGGLIN   |   DAS HEGGLIN WAPPEN   |   GEOGRAPHISCHE VERTEILUNG



Woher kommt der Name HEGGLIN?


Aus dem Buche „Zuger Namenstudien“ von Pfarrer Albert Iten ist zu entnehmen, dass Hagilo die älteste Form des Namens sei, daraus sei dann Hegli entstanden und nachfolgend die heutige Schreibweise Hegglin.

Aus dem Zuger Wappenbuch ist zu entnehmen, dass die ältesten Eintragungen im Jahrzeitbuch Baar auf den Anfang des 15. Jahrhunderts festgestellt werden konnten. Ein Schnyder Hegly und ein Rudolf Heggli seien 1422 in Arbedo gefallen. Weiter ist zu entnehmen, dass in Cham bereits 1346 ein Welti Heggo, 1353 ein Heinrich Heck existiert haben. Im folgenden Jahrhundert sind die Hegli als älteste Lehensleute auf dem Hof Islikon bekannt. So waren auch Einsiedler Gottesleute Träger dieses Namens, die auf dem Hofe zur Buchen, der heutigen Bue in Unterägeri ansässig waren.

Aus einer anderen Quelle ist zu entnehmen, dass die ältesten Spuren des heute in den Kanton Zug und Luzern verbürgerten Geschlechtes Hegglin bzw. Heggli nicht innert der Grenzen dieser Kantone verlaufe, sondern führen sonderbarerweise ins aargauische Reusstal, in die Gegend von Bremgarten. Sehr wahrscheinlich leitet sich der Name von dem nordwestlich dieses alten habsburgischen Reussstädchens gelegenen Hägglingen ab. Dieser Oertlichkeit begegnen wir erstmals in einem Rodel des Klosters Muri um 1310. Die Uebertragung von Ortsnamen auf Anwohner war im auslaufenden Mittelalter eine derart häufige Erscheinung, dass auch in diesem Falle kaum Zweifel bestehen dürften.

Der Name, im Aargau heute erloschen, ist dagegen in verschiedenen Gemeinden des Kantons Luzern nach seiner alten Schreibweise Heggli vertreten. Die Einwanderung in das Gebiet des heutigen Kantons Zug scheint früher von sich gegangen zu sein, vermutlich über das Kloster Frauenthal, wenn auch das Geschlecht dort erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts urkundlich erwähnt wird. Den ältesten Nachweis für das Erscheinen des Geschlechtes auf dem Zugerberg ist ein Eintrag in einem Urbar des Klosters Einsiedeln, wo 1427 ein Welti Hegli erwähnt wurde. Das Gebiet nördlich und südlich des Aegerisees gehörte grösstenteils dem Kloster Einsiedeln.

Der heutige Bestand des Geschlechtes geht zur Hauptsache auf zwei Stämme zurück, nämlich auf die beiden Menzinger Höfe Brettigen-Winzwilen und Harget, welche aber möglicherweise den gleichen Stammvater haben.

Interessant ist auch noch zu erwähnen, dass bei der Abtrennung der Gemeinde Neuheim von der Gemeinde Menzingen anno 1848, der Gemeinde Neuheim 15 Köpfe zugeteilt wurden.


Menzingen, Frühjahr 1995
Der Pfleger: Paul Hegglin

 

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