Offizielle Homepage des Geschlechts der Hegglin Familie
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Ursprung und Wappen des Geschlechts der Hegglin (Menzingen, Neuheim)



Die ältesten Eintragungen im Jahrzeitbuch Baar weisen auf den Anfang des 15. Jahrhunderts. Ein Schnyder Hegly und Rudolf Heggli fallen 1422 bei Arbedo. Auch im Jahrzeitbuch Neuheim ist das Geschlecht vertreten, das sich heute noch über beide Gemeinden erstreckt. Bei der Abtrennung 1848 wurde Neuheim 15 Köpfe zugeteilt. Der heutige Bestand geht zur Hauptsache auf zwei Stämme zurück, Brettigen-Winzwilen und Harget, die aber möglicherweise den gleichen Stammvater haben.
Drei Angehörige der Magistratenfamilie auf Brettigen stammen als Ammann dem Gotteshausgerichte vor, weitere waren Ammänner von Stadt und Amt Zug. Den geistlichen Stand vertreten dreiunddreissig Welt- und Ordenspriester.
1861 wurde eine heute noch bestehende Familienvereinigung gegründet, die einen Fonds zur gegenseitigen Unterstützung unterhält und auch ein besonderes Stammregister führen lässt. In Cham tritt bereits 1346 ein Welti Heggo, 1353 ein Heinrich Heck auf; im folgenden Jahrhundert sind die Hegli als alte Lehenleute des Hofes Islikon bekannt. Eine Anna Hegli von Frauental verzeichnet denn auch auffallenderweise das Jahzeitbuch Neuheim. Einsiedler Gotteshausleute dagegen waren Träger des Namens auf dem Hof zur Buchten, der heutigen Bue in Unterägeri.
Wappen: Rot auf Dreiberg, zwei grüne Kleeblätter, darüber ein gelber Stern:



Die Siegel der Gotteshausammänner ab Brettigen an Gülten im Kantonsarchiv zeigen blauen Grund, das Wappenbuch dagegen auf Grund neuerer Belege roten. Ein Weiteres für den Gotteshausammann Karl Hegglin notiert der Glasmaler Michael Müller im Bestellbuch.

An Scheiben liegen vor:

  1. Rundscheibe von 1678 des Pfarrers Wendelin Hegglin (Tugium 22) aus der Sammlung
    Lord Suddeley Kat. Nr. 129, jetzt als Eigentum des Kantons im Hist. Museum Zug. Wyss,
    Glasmalerei 162, 54.
  2. Schlecht erhaltene Scheibe des Gerichts von Stadt und Amt Zug 1714 mit Wappen des
    Landschreibers Franz Hegglin, Nostell Church, Boesch283, Neujahrsblatt 1937.
  3. Von 1757 für Kaplan Adelrich I. Hegglin aus dem Schloss Nostell Priory, jetzt im Besitz
    der Korporationsgemeinde Zug. Neujahrsblatt 1957, 54. Wyss, Glasmalerei 204.
  4. Rundscheibe des Franz Josef Hegglin-Bachmann 1713, im gleichen Besitz. Wyss Glasmalerei
    200.

Aus dem „Wappenbuch des Kantons Zug"

 

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